Chor und Orgel Forum

| Michaels Notentipps

Michaels Notentipps

 
Ganz herzlich möchte ich mich bedanken bei unserem Forumsteilnehmer Michael, der einen reichen Fundus an Orgelliteratur zusammengetragen hat.
 
Inhalt
 
Vorwort
Freie Literatur Sammlungen
Freie Werke Einzelausgaben
Choralvorspielsammlungen
Choralvorspiele Einzelsammlungen
Weihnachtliche Orgelmusik
 
 
Ein paar Takte vorweg:
 
Diese Literaturliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Denn es handelt sich bei den vorgestellten Bänden und Einzelstücken um den Inhalt meines privaten Fundus’, dessen Umfang räumliche und finanzielle Grenzen gesetzt sind. (Meine Frau hat eindeutig klargestellt, dass ich kein weiteres Zimmer für Notenregale kriege, wenn die erste meiner Töchter auszieht.) Zudem ist mein Urteil zwangsläufig subjektiv. Und natürlich spiele ich nur Musik, die mir persönlich gefällt. Allerdings fließen vier Jahrzehnte praktischer Erfahrung in die Bewertung ein. (Die Musik meiner Lehrergeneration z.B. kann wohl frühestens aus drei Generationen Abstand halbwegs objektiv beurteilt werden.)
 
Es geht mir auch nicht darum, „objektive“ Urteile zu fällen, sondern meine subjektiven Eindrücke und Erfahrungen wiederzugeben, in der Hoffnung, dass es dem ein- oder anderen hilft und nützt. Da ich vor allem die nebenamtlichen KollegInnen im Blick habe, die ja die Hauptlast des Orgeldienstes tragen und sie in Zukunft wohl vermehrt tragen werden, habe ich auf die Besprechung ausgesprochener Virtuosen- und Konzertliteratur verzichtet. Zudem gehe ich davon aus, dass jeder, der sich näher mit dem Orgelspiel befasst, die gängige Standardliteratur besitzt: Bachs Werk komplett oder in Auszügen, Werke des nordd. Barock (Buxtehude, Böhm, Bruhns, Lübeck) – wer sie nicht hat, dem empfehle ich die drucktechnisch hervorragenden praktischen Ausgaben der jeweiligen Gesamtwerke von Breitkopf.
 
Meine Zielgruppe sind in erster Linie die KollegInnen im Nebenamt, die leichte bis mittelschwere Literatur zur Gottesdienstgestaltung suchen – und natürlich alle anderen, die „schnell mal was vom Blatt“ brauchen. Alles, was ich vorstelle, hat sich jedenfalls in meiner eigenen gottesdienstlichen Praxis bewährt.
 
Und dass ich gelegentlich ins Blödeln verfalle oder einen Schwank aus meiner zarten Jugend einflechte, mögen mir die nachsehen, die 365 Tage im Jahr die erdrückende Last der hehren künstlerischen Verantwortung auf ihren gramgebeugten Schultern über diesen Planeten schleppen und sich alle vier Jahre einmal zum heimlichen Lächeln in den Keller schleichen. Heißt es nicht Orgel „spielen“?
 
Ich habe die Bände nach freien und choralgebundenen Werken sowie nach Sammelwerken und Werken einzelner Komponisten sortiert, ansonsten ist die Anordnung einfach so, wie die Hefte gerade in meinen Notenschränken lagen. Zudem gehe ich davon aus, dass sich mein Notenbestand weiter vermehrt und dass ich dazu komme, gelegentlich ein „update“ einzustellen.
 
Viel Spaß beim Stöbern und Entdecken
wünscht Euch 
Michael
 
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