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Freundeskreis Kirchenmusik

 Ziele,  Orgelreparatur-Tagebuch und Spendenbarometer :

Die Orgel in der Stadtkirche Sankt Blasius in Friedrichroda ist eine der wenigen noch original erhaltenen Orgeln aus den 60ger Jahren der Orgelbaufirma Jehmlich aus Dresden. Der strahlende, aber unaufdringliche schöne Klang der Orgel und die gut aufeinander abgestimmten Register machen sie zu einem besonders wertvollen Zeugnis  des mitteldeutschen neobarocken Orgelbaus. Ende 2010 wurde sie deshalb von der Orgelbaufirma Kutter Friedrichroda sorgfältig repariert und restauriert. Die feinfühlige Intonation verlangt eine dauerhafte Pflege – die Stimmung muss häufiger als sonst korrigiert werden. Um sie auch weiterhin spielfähig zu halten, ist die Kirchgemeinde dankbar für jede Spende. Im Jahr 2011 feiert die Jehmlich-Orgel ihr 50-jähriges Jubiläum.

 

 

 

Wenn Sie eine Spende geben möchten, dann bitte auf folgendes Konto:

 

Kontonummer der Kirchgemeinde 400002361

BLZ 820 520 20

Kreissparkasse Gotha - Verwendungszweck: Orgel

Wer sich gern persönlich im Freundeskreis betätigen möchte, sei herzlich willkommen.

 

 

  

 

 

 

 

 

Hier ein paar Tipps, wie man die Finanzierung der Orgelreparatur unterstützen kann:

 

 

 

Eine Patenschaft für eine Orgelpfeife übernehmen. Für Spenden ab 100 € bietet die
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Friedrichroda Patenschaften für die Prospektpfeifen
der Orgel an. Das sind die von Außen sichtbaren Pfeifen. Die Spender dürfen sich eine der Pfeifen auswählen und werden dann namentlich auf einem Plakat, das nach Beendigung der Reparaturarbeiten auf der Orgelempore aufgehängt werden soll, erwähnt.
Spendenbescheinigungen stellt das Pfarramt aus!
Bei Kantorin Schwarz-Schertler können sich eine Patenpfeife auswählen. Sprechen Sie sie nach einem der Gottesdienste oder per Email: FrauMusica at t-online.de

 

 

Eine einmalige oder regelmäßige monatliche Spende geben!
Frau Scheidemann im Pfarrbüro stellt auf Wunsch eine Quittung aus

 

Zu Geburtstagen oder anderen Festlichkeiten auf Blumengeschenke verzichten und stattdessen eine Spende für die Orgel erbitten.

 

Einen Kuchen oder etwas anderes für unsere Büffets zur "langen Nacht der Hausmusik", Adventsliedersingen, Trachtenfestcafe etc. stiften

 

Wenn Sie ein Geschenk suchen, erhalten Sie im Pfarrbüro Gutscheine zu den Konzerten in der Sankt Blasius Kirche. Der Erlös kommt auch der Orgel zugute.

 

Dinge, die man nicht mehr braucht auf dem Flohmarkt oder bei Ebay versteigern!
Wer sich bei Ebay nicht auskennt, kann sich gern an die Kantorin wenden.

 

Ist das Portemonaie wiedermal mit Kleingeld überfüllt, dann werfen Sie alles Überflüssige in die Orgelpfeife, die im Eingangsbereich in der Kirche steht! Auch Centbeträge ergeben irgendwann Euros.

 

 

 

 

Orgelreparatur-Tagebuch: 

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Was ist bis jetzt passiert? KMD Theophil Heinke hat eine Auflistung der nötigsten Reparaturarbeiten an der Jehmlich-Orgel geschrieben.
Bei einer der Besichtigungen entstanden folgende Fotos. So sieht es im Inneren der Orgel aus.
 
 
Pfeifen von oben

Um so auf die Orgelpfeifen schauen zu können, muss man ganz schön hoch klettern. In drei "Etagen" stehen die Orgelpfeifen über einander, ganz unten die Pedalpfeifen, darüber die des ersten Manuales und ganz oben die des zweiten Manuales.

In der Mitte des Orgelgehäuses ist nur ein schmales Brett, auf dem sich die Orgelbauer hin und her bewegen können. Das erfordert sehr viel Geschick und Vorsicht.

Orgelpfeifen von oben 2

Hier kann man gut die verschiedenen Bau- und Materialarten der Pfeifen sehen.

 

Orgelpfeifen 3

 Verbindung zwischen Tasten und Pfeifen

Das ist die Rückseite des Spieltisches. Die kleinen Holzleisten (Abstrakten genannt) verbinden die Tasten mit den Peifen. In untern Teil des Bildes sieht man die Abstrakten der Pedaltasten.

Posaune 16`

Das sind die Pfeifen der Posaune 16`. Was hier wie ein grauer Balken aussieht ist der Windkanal, der vom Motor im Turm in die Orgel führt.

 

Viel Schreibarbeiten waren nötig, um die vielen Anträge zu stellen, die für eine Orgelreparatur nötig sind. Das Denkmalamt und die Musikabteilung der Landeskirche müssen auch ihre Bewilligung dazu geben und Fördermittel müssen beantragt werden. Oberpfarrer Kunz hat sich großartig für solche wichtigen Dinge eingesetzt.

Drei Orgelbaufirmen haben einen Kostenvoranschlag vorgelegt, die Orgelbaufirma Bernhard Kutter aus Friedrichroda hat den Zuschlag bekommen.

Im November 2010 beginnen endlich die ersten Arbeiten an der Orgel. Die Pfeifen werden ausgebaut und das leere Gehäuse wird gereinigt und gegen Schimmelbefall behandelt.

das leere Orgelgehäuse

Der leere Pfeifenstock.

 

Tastatur wird ausgebaut

Auch die Tastatur wird ausgebaut und einer Überholung unterzogen.

 

Hier ein Blick auf das Wellenbrett, der Verbindung zwischen Tasten und Pfeifen. Mittlerweile sind die blauen Leisten auch überarbeitet und haben ihre ursprüngliche Farbe wieder.

 

Die ausgebauten Pfeifen lagern zum Abtransport in die Werkstatt der Firma Kutter auf der Orgelempore. Vorn im Bild sind die Pfeifen des Rohrgedacktes (Orgelpfeife mit Deckel oben und einer Röhre darin. Hinten lagern die großen Holzpfeifen des Subbass 16'.

 

Die langen Schallbecher des Krummhorns 8' liegen aufgereiht in einer Transportkiste.

 

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