Chor und Orgel Forum

| Chor

Chor

Übersicht

Sei(d) getreu bis in den Tod .... von Gerti Armin
 
Klang und Klang -Gedanken zum Thema - gemeinsam singen .... von Monika Brunow
 

Sei(d) getreu bis in den Tod.... von Gerti Armin




frei nach dem Oratorium Paulus von Felix Mendelssohn Bartholdy



Harter Tobak ist das, was Ihnen unser Januartitelbild sugge­riert: der letzte Sänger steht allein auf weiter Flur und tapfer weitersingend seinem Dirigenten gegenüber.

Sicher gibt es zwei völlig unterschiedliche Ansichten, das Neue Jahr zu beginnen. Die eine heißt: Friede, Freude, Eierkuchen, garniert mit einem dicken Lob für alles, was ist, und einem vorsichtigen "möge, sollte, Prinzip Hoffnung". Ihre Schwäbi­sche Sängerzeitung hat sich für die andere Variante entschie­den, für das herzliche Dankeschön an Sie alle, an Ihre Arbeit, Ihren persönlichen Einsatz bei tausenden von Konzerten, Ver­anstaltungen, Feiern, Ausflügen, Jugendfreizeiten u.a.

Gleichzeitig aber wollen wir getreu dem Motto des zurücklie­genden Bach-Jahres " Wachet auf ruft uns die Stimme " alljene wachrütteln, die immer noch schlafen und nicht erkannt haben, dass nicht das Schicksal (welches?) ihre Probleme gebracht hat und wieder lösen kann, sondern ganz allein sie selbst.

All überall im Land verbreitet sich Schrecken und Furcht -gestandene Männerchöre, die bei der letzten Jahrhundertwen­de noch 60 Mitglieder im Durchschnittsalter von 30 Jahren hatten, lösen sich völlig überraschend auf, Vereine ohne Ju­gendarbeit ruhen (im Bestandserhebungsbogen) sanft, bevor sie entschlafen - geschlafen haben sie schon vorher. Und was das wirklich Tolle ist - keiner hat's angeblich gewusst. Das Unheil brach in einem jahrzehntelangen Prozess "urplötzlich" über die Vereine herein wie die Apokalypse, ohne Vorwarnung, ohne Aussicht auf Entkommen ???

Niemand hat angeblich Schulungen angeboten, Vorschläge gemacht, Grundsatzpapiere geschrieben, Reden gehalten, es gab keine Schwäbische Sängerzeitung, nein, die Vereinsfüh­rungen wurden völlig im Stich gelassen. Die da oben, im ab­gelegenen Stuttgart, so man überhaupt von ihnen weiß, was machen die eigentlich, außer unnötig herumsitzen? Arbeitsunterlagen, Podien, Chormessen, Lobbyarbeit, .....nie gehört!

Ergebnisse??? Nie mitbekommen. Umsetzungen? Ja, wo kä­men wir denn da hin!

Es gibt Vereine, die machen, was sie wollen, und das bis zum Untergang!

Hand aufs Herz? Was ist Chormitgliedern das Singen wert? Anscheinend nicht sehr viel, wenn man den Berichten glau­ben schenken darf, dass Beitragserhöhungen von DM 5,00 Vereinsaustritte zur Folge haben. Nochmals Hand aufs Herz: Hören Chormitglieder Chormusik von anderen Chören, im Radio, bei Konzerten im Nachbarort? Schauen sie Fernseh­sendungen an, in denen Laienmusikensembles ihr Können zei­gen. Ich rede hier nicht von den Fischer-Chören.

Ist unseren Sängerinnen und Sängern bewusst, in welch privi­legierter Situation sie sich befinden? Sie dürfen singen und all die positiven Aspekte des Singens und der Vereinszugehörig­keit genießen. Diese Leute schweigen beschämt, wenn sich jemand über "Gesangsvereine" und all die alten Zöpfe lustig macht, der es eben nicht besser weiß.

Aber die Chormitglieder könnten es wissen und denjenigen aufklären. Oder sind sie heimlich, still und leise vielleicht der gleichen Meinung? Man könnte es fast meinen, wenn man bei Elternabenden allein als Rufer in der Wüste immer und immer wieder fragt, warum im Kindergarten, warum an der Schule nicht gesungen wird. Um einen herum sitzen praktizierende Chorsängerinnen und Sänger, die ihr Verständnis bekunden, wenn Eltern, vornehmlich von Knaben, äußern, dass "Singen eben doch einfach keine Bubensache" sei ....

Diesen Eltern ist gar nicht klar, was sie ihren Kindern vorent­halten und welche Hemmnisse sie einer gesunden und alters­gerechten Entwicklung in den Weg legen. Aber Chormitglie­der müssten es wissen! Und sie müssten es sagen. Nur so am Rande: Heutzutage können die wenigsten Kinder im Grund­schulalter ohne Angst balancieren, rückwärts gehen oder ohne Panik klettern. Das hat etwas mit der Entwicklung ihres Gleich­gewichtssinns zu tun - oder andersherum gesagt - mit dem Training ihrer Stimme, das nicht mehr stattfindet. HNO-Ärzte schlagen Alarm - immer mehr Kinder, auch hier wieder vor allem Buben, sind chronisch heiser. Die Lösung: Qualifizierte Stimmbildung.

Und hören wir nicht immer und immer wieder von Mobbing, von Aggressionen, von Depressionen bei den Kindern? Die naheliegendste Sache, die Kinder in einen guten Chor mit Stimmbildung und begleitender Jugendarbeit zu schicken, an die wird nicht gedacht - leider sehr oft auch deswegen, weil es keine geeigneten Angebote gibt.

Vom Schwäbischen Sängerbund werden zu Recht Werbekam­pagnen gefordert, damit unsere Vereine mehr Mitglieder be­kommen. Wir werden diesen Wünschen im Jahr 2001 verstärkt nachkommen, auch in Ihrer Sängerzeitung. Eine Illusion müs­sen wir Ihnen allerdings gleich nehmen: Nicht nur die Wer­bung muss stimmen, sondern auch das Produkt. Man kann nur für etwas werben, was Qualität, Vielfalt und Zukunft hat. Und man kann andere nur von etwas überzeugen, von dem man selbst überzeugt ist. Wobei wir wieder bei der Wertigkeit des Singens für unsere Vereine sind ...

Andere Institutionen haben es längst erkannt. Private Musik­schulen mit musikalischer Früherziehung, Musikschulen, die Chöre ins Leben rufen, professionelle Chorleiter, die Auswahl ­und Spitzenchöre gründen und sich vor Bewerbern kaum ret­ten können, tauchen überall auf. Hier sind die Konzepte auch für unsere Vereine zu finden.

Ein Beispiel:

In der Jugendarbeit ist es wichtig, nicht irgendjemanden zu engagieren, der gerade verfügbar ist, sondern einen hochqua­lifizierten Chorleiter. Wenn es keinen ausgebildeten Jugend­leiter gibt, der den Chorleiter unterstützt, wenn keine Stimm­bildung betrieben, keine Qualifikationen an die Kinder ver­mittelt werden und ein jugendpflegerisches Programm fehlt, dann kann Jugendarbeit ihr angestrebtes Ziel nicht erreichen. Die ehrenamtliche und engagierte Hilfe von Eltern sollte nicht hoch genug eingeschätzt werden, sie kann und darf die erwähn­ten Qualifikationen aber nicht ersetzen.

Zweites Thema: Mitgliedsbeiträge von Kindern und Jugendli­chen. Wo, glauben Sie, hört ein Kind eher auf sich zu engagie­ren: Dort, wo es im Monat DM 80,00 zahlt oder dort, wo alles umsonst und damit unverbindlich ist? Einer qualifizierten Lei­stung muss ein angemessener Beitrag gegenüberstehen, oder andersherum formuliert: ein angemessener Beitrag erfordert qua­lifizierte Leistung, so wie in der Musikschule oder im Sport­verein. Dann wird sich auch niemand mehr über die Kosten mokieren, die der Kinder- oder Jugendchor verursacht. Ihnen stehen schließlich Erfolge sowie ein enormer Imagegewinn für den ganzen Verein gegenüber.

Der Blick für die Jugend schärft auch den Blick für die Senio­ren. Viele Vereine haben es bis heute versäumt, eine vernünfti­ge Seniorenarbeit zu betreiben und unter dem Dach des Ver­eins verschiedenste Chöre zuzulassen, in denen sich jeder al­tersgemäß verwirklichen und wiederfinden kann: Seniorenchö­re, Junge Chöre, Kooperationen mit Schulen, Musikschulen, Sport u.a. Sehen Sie das einmal von der wirtschaftlichen Sei­te! Große Wirtschaftsunternehmen vereinen unter ihrem Dach oft unterschiedlichste Firmen. Jede Firma steht unter eigener Leitung. Jede Einzelfirma hat zum Gesamtergebnis beizutra­gen. Deswegen besitzt auch jede dieser Firmen ihren eigenen Geschäftsführer, der seinen Sitz im Gesamtvorstand des Unternehmens hat und diesem Rechenschaft schuldig ist. Unsere Empfehlung: Geben Sie Verantwortung ab und bündeln Sie so als Vorstand Ihres Vereins die unterschiedlichen Kräfte.

Singen kann nicht jeder, das können sie ganz einfach testen: Fordern sie jemanden auf, sich hinzustellen und ein Lied zu singen. Es wird nicht klappen, denn hier geht es nicht einfach darum, Töne zu produzieren. Da man es selbst ist, der die Töne macht, gibt man auch einen Teil von sich selbst preis und das ist schwer. Man hat auch kein Instrument als Medium zwi­schen sich und dem Zuhörer. Man muss es selbst tun. Dies können die wenigsten auf Anhieb. Aber man kann es lernen und kann ungeheuren Spaß dabei haben, wenn es gut vermit­telt wird und das Ergebnis sich sehen lassen kann. Also, ver­mitteln Sie Qualifikationen, zeigen Sie Qualität, fordern Sie Engagement, vermitteln Sie Werte durch Ihre Chor- und Ver­einsarbeit, dann haben Sie Erfolg.

Wenn Ihnen die Zukunft Ihres Vereins wirklich am Herzen liegt und wenn Ihnen Singen in Gemeinschaft etwas bedeutet, dann ist es an der Zeit, eine ungeschönte Bestandsaufnahme zu machen und sich mit den Verantwortlichen im Verein darüber zu unterhalten, was der Verein eigentlich will. Will er die Ge­meinschaft pflegen und soziale Komponenten in den Vorder­grund stellen? Geht es um qualitativ hochwertige Chormusik? Hat der Chor noch genügend Männerstimmen oder ist eigent­lich dreistimmiges Singen angesagt? In welcher Form will der Verein überhaupt weiter existieren? Dazu gehört, die lokalen Gegebenheiten genau zu analysieren: Welche Aufgaben kann der Chor erfüllen, wie sieht die Bevölkerungsstruktur aus, gibt es am Ort vielleicht schon einen funktionierenden Jugendchor der Kirche, mit dem man kooperieren kann und dessen Mit­glieder dann später einmal gerne in den "Frohsinn" kommen, weil die Zusammenarbeit gut und offen war?

Nehmen Sie sich nicht zu viel vor und setzen Sie Ihre Ziele nicht zu hoch! Auch hier hat man manchmal den Eindruck, es wird alles so hoch angesetzt, dass das Scheitern schon vorpro­grammiert ist, unter dem Motto: Wir haben alles versucht ...

Manchmal ist es gut, sich jemanden von außen zu holen, der eine solche wichtige Arbeit begleitet. So vermeidet man "Be­triebsblindheit". Und wenn Sie sich schon immer die Frage gestellt haben, zu was es eigentlich einen Gau oder gar den Schwäbischen Sängerbund gibt, hier kommt die Antwort: Diese Organisationen sind dazu da, Sie bei allen Fragen und Proble­men zu beraten und zusammen mit Ihnen Lösungen zu finden. Testen Sie es und nehmen Sie die Angebote in Anspruch.

Zum Schluss mein Appell an alle Vereine: Geben Sie allen eine Chance, gerne und gut zu singen!

 

Zurück zum Seitenanfang

Zurück zur Artikelseite

 

 

Klang und Klang

Gedanken zum Thema - gemeinsam singen

von Monika Brunow

 
 
Monika Brunow mit ihren Sängerinnen
 
 
Sie treffen sich einmal die Woche zum Üben. Es sind fünf recht gute Sängerinnen. Jede von ihnen kann ihre Stimme halten gegen eine andere nebenstehende und der Klang jeder einzelnen Stimme ist wunderschön. Der Text sitzt, das Arrangement ist stimmig und der Ablauf ist jeder einzelnen Sängerin geläufig.

Die besten Voraussetzungen – nun noch ein paar Lockerungsübungen, Tonleiter singen und der Gleichen (kennt man ja) und eigentlich sollte nun alles gut laufen und das kommende Lied ein Genuss werden.

SIE sind wir... ich singe mit meinen Freundinnen A-Cappella und wir treffen uns einmal die Woche. Heute singen wir OH HAPPY DAY. Ich gebe die Töne an und zähle.. „1-2-3-4“..... unsere Münder öffnen sich, Töne füllen das kleine Wohnzimmer und ein Lied versucht zu entstehen..... ich höre in die Känge, etwas schwierig wenn man mitsingt,und nicht wie bei einem großen Chor wo man als Leiter davor stehen kann, aber ich habe ja schon Übung damit und lausche hinein, erfasse den Gesamtklang....

und ich breche ab.

Wie kann es sein, es klingt nicht. Das ist doch nicht die Möglichkeit - es klingt nicht, dabei ist doch alles perfekt. Ratlos kratze ich mich am Kopf und überlege. „OK“, sage ich, „fangen wir noch mal an. Versucht bitte das Lied zu interpretieren. Stellt Euch vor, wie fröhlich ein frisch verliebter ist, wie er schwebt und tanzt voller Glück. Freut euch wie er über diesen Tag. Auch Eure Töne müssen fröhlich tanzen! Also...“ ich gebe die Töne erneut an und zähle „1-2-3-4“.... ein Klang füllt das Zimmer und ich lausche hinein...

es ist anders als vorhin, das schon, aber es gibt keine Harmonie zwischen den einzelnen Stimmen es ist ein Nebeneinander kein Miteinander. Es will kein gemeinsames Schwingen und Tanzen entstehen. Warum nur? Diesmal breche ich nicht ab, hoffe, es wird im Laufe des Liedes besser und meine Gedanken kreisen während ich singe zu ergründen warum das nicht so klingt wie es sollte. Ich breche nicht ab, damit wir es wenigstens zu Ende singen... muss man bei Auftritten ja auch, egal ob es toll ist.. Augen zu und durch.

Das Lied ist verklungen.. wirklich weg.. nicht so wie sonst. Sonst schwebt die Freude noch im Zimmer, ein Nachschwingen, das, was ein Publikum zu Begeisterungsstürmen hinreißt. Nicht das Lied tut das, nicht das Arrangement, nicht die Choreographie. Nein, ganz alleine der Nachhall ists, das was bleibt, in der Luft schwebt wenn alle Töne verklungen sind. Ich kenne das, habe es schon erlebt, wenn ich anderen Chören zuhörte. Bei manchen waren es nur gesungene Noten/Texte und bei anderen, da tanzte die Seele mit, sang jedem verklungenen Ton hinterher und es entstand eine kleine Angst, dass kein Lied mehr kommen könnte.. aus dieser Angst heraus ruft man Zugabe und wenn schließlich keine mehr gegeben wird, ist da so eine wunderschöne Traurigkeit. Wunderschön weil die Seele nachsingt aber auch Traurigkeit weil kein Lied mehr folgt.. einfach unglaublich.

Das, genau das will man erreichen, aber warum schafft man das oft nicht?
Diese Frage ging mir beim Singen unseres zweiten OH HAPPY DAY durch den Kopf und nun, wo wir alle am Tisch Platz genommen haben stelle ich diese Frage meinen Sangeskolleginnen. Ein betretenes Schweigen liegt in der Luft, weil nun klar ist, dass ich mit dem Ergebnis noch nicht zufrieden bin. „War es so schlecht?“ fragt Karin und schaut mich an. „Ich hab mir wirklich Mühe gegeben“. „Es war nicht das was es sein könnte“ sage ich und erzähle, was mir vorhin so durch den Kopf ging. Meine Sangesfreundinnen nicken mit dem Kopf. „Ja“, sagt Elke, „das habe ich auch schon so erlebt. Aber wie erreichen wir das?“ Gemeinsam denken wir darüber nach und greifen zu Gebäck und Tee.

„ Ich denke“ fängt Silke an und alle Augen kleben an ihr „dass es an der Stimmung jedes Sängers liegt, wie sein Tag war, ob es ihm gut geht. Ich .zum Beispiel habe heute nur Stress in der Arbeit gehabt und bin eigentlich in Gedanken immer noch da. „Da hast Du Recht“, nickt Karin, „das macht was aus, all der private Krams, der lässt sich ganz schwer abschütteln.“ „Und ich“ kommt es zaghaft von Ulrike „ich mag eigentlich viel lieber alte Schlager singen, zum Beispiel ICH WILL KEINE SCHOKOLADE – ich mag keine Gospels.“ Ich schaue sie an „Ach Ulrike“, sage ich, „das hättest Du gleich sagen müssen, dann hätte ich es nicht ins Programm genommen“ und mir ist klar warum das Lied nicht klingen konnte, niemals klingen kann.. weil nicht alle es mit ganzem Herzen singen.

„Da haben wir es“ sage ich es gibt also etwas, dass noch viel wichtiger ist als ein tolles Arrangement, gute Stimmen, perfektes Singen und gelungene Choreographie. Das Herz muss dabei sein, die Seele frei von Sorgen im Moment des Singens“, sage ich „und es darf keine Abneigung oder Streitigkeiten unter den Sängern geben“ ergänzt Lena „aber das ist ja für uns keine Thema oder?“ Ein allgemeines „Nein“ füllt den Raum, so beseelt, dass es bald schöner klingt als das Lied vorhin und wir nehmen uns in die Arme. „Komm, lass uns WENN ICH VERGNÜGT BIN singen“, schlägt Ulrike vor und ich gebe die Töne an und zähle... 1-2-3-4“....

HACH.. einfach wunderbar.. eine Träne läuft mir beim Singen über die Wange. Welch ein Klang! Als wir uns wieder setzen ist es, als tanzten all die Töne noch immer im Raum und wir lachen uns erleichtert an... „Geht doch“ sage ich , „so muss das klingen!“


Wir kamen an diesem Abend überein, vor der Probe ein wenig über unseren Tag zu plaudern damit alle frei sind zum Singen und immer gleich zu sagen, wenn etwas nicht gefällt.
 


Zurück zum Seitenanfang

Zurück zur Artikelseite

 
mach.art Werbeagentur